Bergzeitfahren des TUS-Valmetal 13. Oktober 2007



    Höhenprofil mit Daten

    Fahrstrecke: ca. 3 km
    Bestzeit: 10:15 von Mike Zucht 2006
    Höhenmeter: ca. 265m

    Links:
    Streckeninformationen:

    Samstag, den 13. Oktober 2007, lud der TUS-Valmetal bereits zum 6. Bergzeitfahren ein. Einzelzeitfahren am Berg, von Ramsbeck hoch nach Wasserfall. Auf excellenter Asphaltdecke geht es über 3km 265m aufwärts. In der ersten Hälfte mit einer mittleren Steigung von 8.1% und die zweite Hälfte bietet 9.2% Steigung. Wie das Profil zeigt, eine recht gleichmäßige Belastung, die sich auch sehr gut als "Maximum-Power-Test" anbietet. (siehe 2peak.com).


    (C) Landesvermessungsamt NRW, graphische Bearbeitung: A. Stracke


    Was für ein Wochenende. Indian-Summer im Hochsauerland. Strahlend blauer Himmel, Temperaturen um die 16 - ideale Bedingungen für eine schöne Herbsttour. Aber statt einer langen Fahrt stand als letzter Termin der Saison 2007 in diesem Jahr das Bergzeitfahren in Ramsbeck an. Also zunächst das Wetter für die notwendige Gartenarbeit nutzen und dann Rad, Werkzeug, Getränke und Rollentrainer ins Auto und nach Ramsbeck. hau rein!In der Schützenhalle lief noch die Nachmeldung bis 13.oo Uhr und danach wurden die Startnummern verlost. 14.45 Uhr sollte mein Start erfolgen und so konnte ich im Valmetal ein paar ruhige Kilometer einrollen. Etwa 30 Minuten vor dem Start ging es dann auf die Rolle und mit 140Hz kam der Kreislauf in Schwung. Zwischendurch erste Intervalle bis 175Hz und da erinnern sich die Beine an den vergangenen Donnerstag. Das Gefühl kennt sicher jeder: oh je, die Beine schmerzen nach nur kurzer Zeit! Aber mit jedem Intervall kam man besser in Tritt und dann hieß es für mich: Klamotten ins Auto und zur Startrampe. Vorher noch schnell für kleine Jungs und dann rollte ich zur Rampe. Dort konnte ich sofort in Position gehen und hörte auch schon: "fünf, vier, drei, zwei, eins und LOS!"

    Jetzt hing der Blick abwechselnd am Pulsmesser und dem Fahrer, der 30 Sekunden vor mir startete. Nach 100m dann das Gefühl, die Beine explodieren, also runterschalten und die Trittfrequenz hoch halten. Die Steigung wurde jetzt sehr gleichmäßig und man muss seinen Rythmus finden. Ein- zweimal den Wiegetritt versucht, aber ich wurde nicht schneller. Der Atem geht rasend und dann die Markierung "1km". In Gedanken schon die Zeit hochgerechnet: unter 4 Minuten, dann müßte es doch mit einer Gesamtzeit unter 12 Minuten klappen. Eine Zahl, die ich mir als Ziel gesetzt hatte. Doch da habe ich den etwas steileren Teil am Ende nicht bedacht. Etwa 200 Meter vorm Ziel zeigt die Uhr dann 12 Minuten an. Jetzt aber nicht nachlassen und dann kommt der erlösende Zielstrich.

    Es darf verglichen werden
    Dateneingabe:
    Höhenmeter[m] cwA [m2]
    Strecke [m] Rollreibung [ - ]


    Luftdichte [kg / m3]
    Ausrüstung [kg] Geschw. [km / h]
    Gewicht [kg] Leistung [W]
    Min. Sek. Leistung [W / kg]

    (Anmerkung zum Leistungsgewicht: 2=Hobby   4=C-Amateur   5=Profi   6=Elite   7=TOP oder bereits Dopingverdacht?)
    Siehe auch: Berechnung der Leistung bei Bergauffahrt

    Oben muss erstmal Luft geholt werden und dann folgt auch schon das befragen der Anderen: "Wie lange hast du gebraucht." Leider wird es recht schnell kalt unter dem feuchten Trikot und ich ärgere mich, dass ich den Kleiderbeutel mit Windjacke etc. nicht dem Transportwagen übergeben habe. Und dann die Überraschung: Bastian schon oben? Kann das sein? Letztes Jahr eine Zeit von 12:07 Minuten. Da muss in diesem Jahr eine ordentliche Steigerung drinn gewesen sein. Später in der Schützenhalle bei Nudelportion und kühlen Getränken dann die Überraschung: Bastian erreicht mit 10:27 Minuten den zweiten Platz und ist damit nur noch 13 Sekunden vom bisherigen Streckenrekord entfernt. Drücken wir dem 17-Jährigen für die nächste Saison die Daumen.

    Eine Veranstaltung, die Spass gemacht hat. Das schöne Wetter, der reibungslose Ablauf, die vielen (etwas über 100) Teilnehmer, die anfeuernden Zuschauer und nicht zuletzt der Berg, der eine Fahrt wert ist.
    Da bleibt nur zu sagen: Viel Erfolg für das nächste Jahr!


    15.10.2007 Anmerkungen an: Andreas Stracke Zurück